Montag, 23. Mai 2016

Ich kenne dich aus meinen Träumen von Clèlie Avit

Klappentext

Eine junge Frau kämpft um ihr Leben. 
Ein junger Mann kämpft um ihr Herz.
Kann die Liebe Elsa retten?

Elsa verspürt keine kälte mehr, keinen Hunger, keine Angst - sie liegt im Koma. Doch sie hört alles um sich herum. Hört, dass die Ärzte die Maschinen, die sie am Leben erhalten, abstellen wollen. Hört, dass auch ihre Freunde und Familie die Hoffnung aufgegeben haben. Doch als eines Tages Thibault in Elsas Zimmer platzt, soll sich alles verändern. Der fremde junge Mann beginnt, mit ihr zu sprechen, ohne Antworten zu erwarten. Und er kommt wieder. Jeden Tag, da er sie in ihrem Zimmer besucht, wächst das Gefühl der Verbundenheit zwischen den beiden. Denn Thibault sieht etwas, dass alle anderen nicht mehr erkennen: Elsa ist noch da.


Infos zum Buch

Original Titel: Je suis là
Übersetzt: von Doris Heinemann
Erschienen: 2016
Seiten: 256
ISBN: 978-3-442-48424-9
Verlag: Goldmann

Charakter Profile

Elsa liegt seit langer Zeit im Koma, doch sie hört alles, was um sie herum passiert. Sie träumt immer wieder von dem Unfall, spürt die Kälte und im nächsten Moment wird alles Dunkel. 

Thibault ist ein junger Mann, der durch einen Zufall statt im Treppenhaus in Elsas Zimmer landet. Er ist so wütend, auf seinen Bruder, weil dieser einen dummen Fehler gemacht hat und eigentlich ist er wegen seinem Bruder im Krankenhaus, den er nicht sehen möchte.

Meine Meinung


Auch dieses Buch ist ein Rezensionsexemplar, dass ich vom Bloggerportal zugeschickt bekommen habe, ich fand das Cover und den Titel interessant und habe dann einfach geschaut, worum es in der Geschichte geht.

Als ich die Beschreibung des Buches gelesen habe, wusste ich gleich, dass es eine sehr schöne Geschichte sein wird, die mir gefallen könnte. Ich habe Freitag Nacht angefangen das Buch zu lesen und Samstag Nacht beendet, was ich ehrlich gesagt schon seit längerem nicht geschafft habe. 

Die Geschichte wird von den Emotionen der Charaktere noch interessanter, vor allem dank Elsa, die im Koma liegt, alles hören kann aber sich einfach nicht bemerkbar machen kann. Thibault konnte ich am Anfang sehr schlecht einschätzen, aber mit der Zeit wurde mir klar, dass er sehr sehr viel Wut in sich hatte, die ich zum Teil auch sehr gut nachvollziehen konnte, weil es Sachen im Leben gibt, die man nicht so schnell verzeihen kann.

Zum Ende hin wurde es dann noch eine spur emotionaler und wenn ich ehrlich bin, hatte ich irgendwie ein bisschen damit gerechnet, dass es passieren würde. Ein bisschen schade fand ich, dass mir persönlich am Ende irgendwie noch ein paar weiter Sätze gefehlt haben, die die ganze Geschichte nochmal abgerundet hätten. 

Ich finde das Thema sehr interessant, bisher habe ich noch kein Buch gelesen, wo es um jemanden geht, der im Koma liegt. Natürlich hört man immer wieder, dass man mit diesen Menschen reden soll, aber ob diese einen hören, weiß man nicht. Sehr gut kann ich verstehen, dass man irgendwann die Hoffnung aufgibt, dass dieser Mensch irgendwann wieder auswacht und je länger es dauert, desto unwahrscheinlicher wird es. 

4 von 5 Sterne



-Lea
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