Freitag, 27. Mai 2016

Türkisgrüner Winter (Band 2) von Carina Bartsch

Klappentext

Gutaussehend, charmant und mit einer Prise Arroganz raubte er Emely den letzten Nerv: Elyas, der Mann mit den Türkisgrünen Augen. Besonders zu Halloween spukte er in ihrem Kopf herum. Doch was bezweckte er eigentlich mit seinen Avancen? Und wieso verhält er sich nach dem ersten langen Kuss mit einem Mal so abweisend? Nur gut, das Emelys anonymer E-Mail-Freund Luca zu ihr hält. Das noch ausstehende treffen mir Luca sorgt für ein mulmiges Gefühl. Dann verstummt auch er. Hat Emely alles falsche gemacht?



Infos zum Buch

Band 2

Erschienen: 2013
Seiten: 464
ISBN; 978-3-499-22791-2
Verlag: Rowohlt

Charakter Profile

Charakter Profile von Rezension zu Band 1 übernommen.

Emely ist manchmal ein bisschen Zickig, aber im Grunde genommen muss man sie einfach lieben. Sie ist ein ziemlich Tollpatschig und haut manchmal Sprüche raus, die einen einfach zum Lachen bringen.

Elyas der Mann mit den Türkisgünen Augen. Für manche  mag er Arrogant erscheinen, aber ganz tief im inneren ist er doch jemand, den man, wenn man ihn erstmal kennengelernt hat, ein ganz toller Mensch ist. 

Alex ist die kleine Schwester von Elyas und die beste Freundin von Emely. Sie kann manchmal extrem Nerven, ich würde sogar soweit gehen und sie als leicht Hyperaktiv bezeichnen.


Luca ist der anonyme E-Mail Schreiber, der Emely einen Haufen Komplimente macht, aber sie keine Ahnung hat, wer dieser Mann ist. Sie weiß nur, dass er sie ab und zu mal gesehen hat, aber zu schüchtern war, sie anzusprechen. 


Meine Meinung

Ich kann euch nicht sagen, wie oft ich dieses Buch schon gelesen habe, aber ich kann euch sagen, dass ich jede Zeile gespürt habe, jeden schmerz, jedes Fünkchen Hoffnung und auch das Glück. 

Manchmal frage ich mich, wie Carina Bartsch es schafft, diesem Buch so viel Leben einzuhauchen, die Geschichte um Emely und Elyas ist einfach Herzschmerz pur, von Anfang bis ende eine Symphonie der Gefühle.

Ungefähr einmal im Jahr lese ich die Bücher und dementsprechend sehen diese mittlerweile auch aus, die Ecken bekommen so langsam knicke, ab und an habe ich die Befürchtung, dass es irgendwann auseinander fallen könnte, aber genau daran erkennt man doch die wirklich guten Geschichten. 

Jedesmal auf neue verliebe ich mich in Elyas und wünsche mir, dass es ihn wirklich gibt, mit seinen Ecken und Kanten, weil Charaktere oft viel zu unrealistisch dargestellt werden, sie werden zu Helden, werden viel zu perfekt dargestellt und das gibt es hier überhaupt nicht. 

Es gibt 2 Zitate, die ich mir immer wieder raus schreibe, egal ob als Notiz im Handy, Whatsapp Status oder einfach auf einen Zettel geschrieben, es sind jedesmal die selben Worte, die in meinem Kopf haften bleiben. Einen dieser Sätze werde ich euch heute als Zitat einbauen. Diese Worte findet ihr im Buch auf Seite 462.
Erst wenn man die Hölle durchlebte, konnte man die Schönheit des Himmels zu schätzen wissen.

5 von 5 Sterne

-Lea
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